Haartransplantation ja / nein ? Wie steht ihr dazu.

  • Haartransplantation? 143

    1. Würde ich niemals machen! Ich will in Würde altern! (76) 53%
    2. Interessiert mich nicht, ich glaub nicht, dass das was bringt! (28) 20%
    3. Ich brauch keine Haare, ich trage Glatze / Kurzhaarfrisur (38) 27%
    4. Hätte ich Interesse dran, ist mir aber zu teuer (5) 3%
    5. Hätte ich Interesse dran, aber die OP schreckt mich ab (3) 2%
    6. Ja, hab ich vor zu machen (6) 4%
    7. Hab ich schon gemacht (2) 1%

    Ja, die Haare werden langsam lichter (man wird nicht jünger :alt: ). Bei mir ist es vorne, die berühmt berüchtigten Geheimratsecken setzen sich seit ein paar Jahren durch. Der Vater meiner Mutter hatte Halbglatze und der Bruder meiner Mutter. Die väterliche Linie blieb unberührt. Mein Vater hat immer noch gefühlt so viele Haare wie mit 20.


    Da ich die Haare gerne so 1-3 cm lang trage (und den Pony wegen den Ecken immer ein wenig länger) bläst es bei jedem Windstoß und schlechten Wetter einem die Frisur nach hinten und man fühlt sich in dem Moment 20 Jahre älter. Auf Karlrasur steh ich gar nicht.


    Nun liebäugle ich schon seit einigen Jahren mit einer Haartransplantation. Gut, ist nicht ganz billig (ab 3000 € aufwärts), aber dafür sollen die aus dem Nacken entnommenen Haare die vorne eingepflanzt werden so gut wie ein Leben lang halten. Die ganze Sache dauert 1 bis 2 Tage je nach Methode und man fällt eine Woche aus. Nach 3-4 Monaten soll man die ersten Ergebnisse sehen können und nach 1 Jahr die volle neue Pracht.


    Wie steht ihr dazu? Würdet ihr das machen? Kennt ihr Leute, die es gemacht haben und wie kam es bei denen an?

    Von männlichen "Bekannten" kenne ich eigentlich nur Jürgen Klopp.

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    kannst ein sein... dann sei ein !

    Danke an Tacimur für den Avatar
  • Ich hatte die letzten 2 Jahre starken Haarausfall, aber weit weg von einer Glatze, aber es sind merklich weniger geworden , aber ich denke das liegt am Alter 38. Hat mich am Anfang voll fertig gemacht, aber irgendwann hab ich mich damit abgefunden, es ist wie es ist und eine Haartransplantation kommt nicht in Frage für mich ... man soll zu dem stehen was man hat :)


    Verstehe die ganzen Lappen nicht die anfangen Perücken zu tragen, vor allem erkennt man es fast immer wenn sie eine Perücke tragen :] dasa find ich peinlicher als sonst was :)


    Steh zu dem was du hast und du wirst in Würde altern :)

  • Die Dinger heißen nicht Geheimratsecken, sondern Schenkelabriebstellen. ich habe da zum Glück keine Probleme, kann aber durchaus verstehen, wenn sich jemand dazu entschließt. Mein Kollege ist mit Mitte 20 mehr oder weniger gezwungen, Glatze zu tragen, weil er hinten ne Platte und vorne lichte Ecken hat. Wenn es der eigenen Zufriedenheit hilft, bin ich dafür. Wenn man in ein gesellschaftliches Bild passen will, bin ich dagegen :)

    Willst du ein gutes Weib zu deinem Willen bereden und Freude bei ihr finden,
    so verheiß´ ihr Holdes und halt es traulich.
    Des Guten wird die Maid nicht müde :prost:

  • Also mit 20 bin ich nochn bisschen jung was das Thema angeht aber ich persönlich kann mich leicht von meinen Haaren trennen (im Moment zumindest). Da mir gerade meine Glatze gefällt werde ich falls mir mal die Haare ausgehn auch wieder eine tragen für mich ist das ziemlich egal. Und kennen tu ich keinen aber ein Arbeitskollege der auch mal lang getragen hat trägt auch kahl seit es bei ihm kahler wurde.

    „Deine Wahrnehmung bestimmt deine Realität.” – Qui-Gon Jinn

  • Naja solche Themen sind für betroffenen schon wichtig bzw können es sein. Ich fand es auch immer schade, dass ich recht bald wenige Haare hatte. Konnte mir nie so coole Frisuren machen. Trotzdem lebe ich noch und bin gesund.


    Seit der Krankheit meiner Frau sehe ich jedoch vieles entspannter und auf viele Sachen lege ich eigentlich keinen Wert mehr - weil ich eben weiß das es wichtigeres gibt. Aber manche Erfahrungen macht nicht jeder und somit sind bestimmte Dinge für andere eben wichtig was für den anderen als unwichtig erachtet wird.


    Generell habe ich jedoch etwas gegen die Schönheits-Ops etc. Solange sie keinen medizinischen Nutzen haben finde ich, sollte man sich akzeptieren wie man ist. Wenn man natürlich einen Unfall oder dergleichen hatte ist das etwas ganz anderes. Aber sich mal eben die Nase machen lassen oder die Brüste oder what ever finde ich, braucht man eigentlich nicht ;)

  • Hi Dia,


    du hast ein Problem schon angesprochen: Wenn du etwas nur kaschieren möchtest, fällt das auf und macht alles nur schlimmer. Du möchtest die Geheimratsecken verdecken und lenkst dadurch erst den Fokus darauf.

    Deshalb gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten. Du bindest die stetig offener werdende Stirn in die Frisur mit ein (ein guter Friseur kann da was richtig gutes draus machen) oder du machst die von dir erwogene Haartransplantation.

    Da ich dein Gesicht, deine Statur und deine Körperhaltung nicht kenne, kann ich dir nicht sagen, ob dir eine (Halb-)Glatze stände.

    Ich kenne nur viele attraktive Männer mit offener Kopfhaut. Für viele Frauen ist das sogar ein Zeichen besonderer Potenz (was wissenschaftlich mWn leider noch nicht belegt ist).

    Wenn du dich selbst aber mit hoher Stirn nicht magst, dann gibt es zu Transplantation keine sinnvolle Alternative.


    Ciao

    Gero

  • Ich kenne das Kaschieren nur all zu gut :D Bei mir fing es ganz ganz früh an, so Anfang 20 und damals hatte ich noch die Nick Carter Backstreet Boys Gedächtnis Frisur mit einem eleganten Mittelscheitel. Das Haar wurde durch die Geheimratsecken so licht, dass ich die Flusen an den Seiten so stark mit Haarspray täglich imprägniert hatte, das mein Haar bei jedem stärken Windzug wie ein wunderschöner flatternder Schmetterling den Kopf bildlich von meinem Hals trennen wollte ^^ Kaschieren macht das Problem nur auffälliger :(


    Irgendwann dann hab ich nur noch Cap getragen und als es dann ins Büro ging ab die Pracht. Da kennen sie einen eh nicht, alles neue Leute. Aber Freunde und Familie waren schon erstmal geschockt, aber Menschen sind Gewohnheitstiere und die Haare mit nem Lappen kämmen ist halt auch einfach :)

  • Ich kann nur sagen das ich mit 28 schon die übelsten Geheimratsecken habe und ich mir öfters aus dem Grund eine Glatze schneide.

    Ich hab mit der Glatze kein Problem allerdings nervt mich die Tatsache das ich auch nur noch Glatze tragen kann und keine weiß der Geier was Frisuren! :hammer:

    Die Definition des Wahnsinns ist, immer das selbe zu tun und ein anderes Ergebnis zu erwarten.

  • Aufgrund der Diskussion musste ich einfach kurz ein kleines Vergleichsbild schießen - sorry für den Doppelpost :D


    Sicher nicht die besten Bilder - aber ich finde ab einem gewissen Haarverlust sieht die Glatze bzw. die sehr sehr kurzen Haare einfach meistens besser aus. Zumindest meine Meinung.


    Das Linke habe ich eben aufgenommen (& gestern erst Nass-Rasiert), das Rechte sollte vom letzten Jahr sein - da waren wir im Aufzug in einem Hotel in der Rhön.

  • Also, ich stehe dazu:. in Würde altern :) Leute ich bin verheiratet... schon zum 2ten mal und schaut auch sehr sehr wackelig aus, dann habe ich ja auch noch Kids, 1 Hund, 1 Katze, Stressigen aber coolen Job usw. usw. und leider kaum mehr Haare am Kopf, daher mache ich das Beste aus der Situation und trage seit paar Jahren "Glatze" :)

  • Grau ist Grau und Glatze ist Glatze. Ist denke ich als Mann egal. Am Ende noch ein Toupet.

    Bei einer Frau ist das was anderes. Kenne Männer die hatten schon mit 20 Geheimratsecken über den halben Kopf, finde ist ok.

    Aber ich weiß auch von Frauen die hatten noch vor 30 lichter werdendes Haar. Wenn du als Frau dann färbst oder transplantierst finde ich das ok.

    Ich weiß was nicht stirbt wenn ich falle heute;

    Unbesiegbar ist sie, der Mörder Meute.

    Doch sie haben kein Recht die Sonne zu sehen.

    Sie haben kein Recht, fortan zu bestehen.


    Drum blase ich laut ins gesprungene Horn

    Und führe die Toten zum Kampfe nach vorn

    „Vorwärts!“ so schrei ich. „Dem Feinde ans Leben!“

    Wenn alle gefallen, müssen die Toten sich erheben.

  • Aruca Werde ich machen (per PN). Kommt bei dem Preis natürlich stark darauf an, wieviele Haarwurzeln entnommen und verpflanzt werden müssen und in welche Regionen.


    Und so wie ich gelesen habe gibt es derzeit 2 gängige Methoden (wobei F.U.E. wohl etwas teurer und zeitintensiver ist, man aber keine Narbe am Hinterkopf hat und schneller wieder Sport machen kann):


    Methodenvergleich von F.U.T.- und F.U.E.-Technik

    Art der Entnahme Ein schmaler Haarstreifen wird entnommen. Die FUs werden mit einem Spezialinstrument einzeln entnommen.
    Maximale Follikelanzahl

    pro Behandlung?
    4.500. 2.500. Bei größeren Behandlungen müsste man „unsichere“ Spenderbereiche nützen, mit dem Risiko, dass verpflanzte Haare später wieder ausfallen. Außerdem ist es wichtig, genug Spenderhaar übrig zu lassen, damit der Bereich nicht schütter erscheint.
    Welche Haardichte

    ist möglich?
    Eine höhere Dichte, da die entnommenen Follikel gute Qualität haben und eine größere Anzahl entnommen werden kann. Die Dichte ist geringer, da eine gewisse Anzahl von Follikeln bei der Entnahme traumatisiert werden.
    Ab wann ist man wieder gesellschaftsfähig? Nach einigen Tagen. Nach ca. 1 Monat, wenn die Haare am rasierten Hinterkopf nachgewachsen sind.
    Ab wann ist Sport

    wieder möglich?
    Ca. 3 Wochen nach der Behandlung. Ca. 3 – 5 Tage nach der OP.
    Wie lange dauert die Behandlung bei der Verpflanzung von ca. 2.000 FUs? Rund 4 – 5 Stunden. Rund 8 Stunden oder in größeren Fällen 2 Tage, da Entnahme langsam vor sich geht.
    Muss der Hinterkopf rasiert werden? Nein. Ja.
    Welche Narben bilden sich im Spenderbereich? Eine lange dünne Narbe, die kosmetisch verschlossen wird und dank „Durchwachstechnik“ praktisch unsichtbar ist. Tausende extrem feine runde Narben, die sich nach kurzer Zeit von selbst schließen.
    Bis wann und wie verheilt der Spenderbereich? Ab dem 10. Tag wird die Naht entfernt. Verheilt von selbst in wenigen Tagen.
    Für wie viele Behandlungen reicht das Spenderhaar? 3 – 4 Behandlungen sind in der Regel möglich, wobei auch bei wiederholten Behandlungen nur eine einzige Narbe bleibt, die vom restlichen Spenderhaar bedeckt wird. 1 – 2 Behandlungen sind möglich. Benachbarte Follikel-Einheiten werden schon bei der ersten Behandlung „vernarbt“, was Nachfolgebehandlungen schwieriger macht. Die Anzahl der Mikronarben erhöht sich bei jeder Behandlung.
    Wie hoch ist der Anteil entnommener Haare, die vollkommen heil verpflanzt werden können? 90 – 100 Prozent. Rund 70 – 80 Prozent.
    Wie fällt bei der Entnahme die Verletzung der Haut flächenmäßig aus? Niedrig. Hoch.
    Wie lange dauert die Entnahme der Haare? Etwa 45 Minuten. Mehrere Stunden.
    Wo bekomme ich das beste Ergebnis bei hellem Haar? Die Entnahme der FUs ist mit höchster Zuverlässigkeit möglich. Die Verluste bei der Entnahme sind höher als bei dunklem Haar.
    Wie wirkt sich eine sehr straffe Kopfhaut aus? Es kann nur eine kleinere Anzahl von FUs entnommen werden. Keine Einschränkungen bei der Entnahme.
    Wie wird die Ästhetik im Entnahmebereich? Keine Einschränkungen – die Narbe wird von Haaren verdeckt. Der Entnahmebereich lichtet sich leicht – punktförmige Narben können sichtbar werden.
    Webmaster & Gründer der KoR-Gilde

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